Herzlichen Dank an alle, die den CPO2026 zu dem gemacht haben, was er war: ein inspirierendes und wegweisendes Event!
Erleben Sie den Kongress noch einmal:
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CPO2026 – Was bleibt, wenn der Kongress vorbei ist.
Manche Veranstaltungen enden, wenn das letzte Panel schließt. Der CPO2026 endete irgendwo auf dem Heimweg, wenn man merkt, dass ein Gespräch vom Vortag noch immer im Kopf kreist.
Zwei Tage, an denen wir 380 Menschen zusammengebracht haben, die Prozesse 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗻𝘂𝗿 𝗲𝗳𝗳𝗶𝘇𝗶𝗲𝗻𝘁𝗲𝗿, sondern 𝘀𝗶𝗻𝗻𝘃𝗼𝗹𝗹𝗲𝗿, 𝗺𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝘇𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗲𝗿 gestalten wollen.
Der CPO2026 war bewusst anders konzipiert: Austausch statt Beschallung, Diskussion statt Buzzwords, Menschen statt nur Methoden. Genau dafür standen in diesem Jahr nicht nur spannende Vorträge, sondern auch viele neue Formate.
Die unbequemen Antworten waren die besten.
Christian Underwood von StrategyFrame brachte es in seiner Keynote direkt auf den Punkt: „Hoffnung ist keine Strategie.“ Die Keynote setzte den Ton für diesen Tag. Wer im Wandel bestehen will, braucht klare Entscheidungen und den Mut zur Umsetzung. Auch und gerade im Prozessmanagement.
Greta Maier nahm die Teilnehmenden mit in die Prozesswelt von Bosch: komplex, vielschichtig und nah an der Realität eines globalen Konzerns.
Wiebke Immoor und Dennis Wohlleben von Vossloh sprachen offen darüber, was viele kennen, aber selten aussprechen: Prozessmanagement folgt keinem Masterplan, sondern der operativen Realität. Genau diese Art von Einblick ist es, die einen Kongress wie den CPO von anderen unterscheidet.
Sven Mäuselein ergänzte dieses Bild mit einem klaren Signal in Richtung KI. Die Pilotphase ist vorbei. Es geht nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie.
Dass Prozessexzellenz dabei keine Branchenfrage ist, zeigte Dr. Philipp Przybysz vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt: Per processera ad astra. Selbst in einer der technologisch komplexesten Organisationen Deutschlands sind es strukturierte Prozesse, die den Weg nach oben sichern.
Das Monster im Raum.
Einer der prägendsten Impulse des zweiten Tages kam von Christina Grubendorfer. Ihr Vortrag über Kultur, Prozesse und die blinden Flecken von Organisationen – das Monster im Titel – war einer jener seltenen Kongress-Momente, in denen ein Saal wirklich still wird.
Prozessmanagement scheitert selten an der Methodik. Es scheitert an dem, was Organisationen zwar kennen, aber konsequent umgehen. Ein Vortrag, der nachwirkt.
Danach folgte die BPM Pulse Survey von BearingPoint und BPM&O, präsentiert von Jan Bernstorf, Maximilian Räder und Dirk Pohla. Die Studie bot spannende Einblicke in den Einsatz von KI und welche Chancen sich für zukunftsfähiges Prozessmanagement eröffnen.
Jana Teinert gab Einblick in den Transformationsprozess bei Maier Sports, von der funktionalen hin zu einer prozessorientierten Organisation. Ein Weg, der in der Praxis selten geradlinig verläuft und umso aufschlussreicher zu verfolgen war.
Was in der BPM-Arena passierte, blieb nicht in der BPM-Arena.
Masterclasses, Co-Creation-Sessions, Live-Podcast: die BPM-Arena war an beiden Tagen weit mehr als ein Rahmenprogramm. Sie war der Ort, an dem der Kongress konkret wurde. Echte Fragestellungen aus der Praxis, echte Diskussionen ohne vorbereitete Antworten und die Möglichkeit aktiv mitzugestalten. Wer sich die Zeit genommen hat, war dabei im richtigen Raum.
Nurcan Cobanoglu und Leilei Chen beleuchteten in ihrer Co-Creation-Session, welche Rolle Change Management für ein wirkungsvolles BPM bei Bosch spielt.
Jana Teinert vertiefte in der Co-Creation gemeinsam mit Jennifer Staudt das Thema Rollenklarheit und Verantwortung, Faktoren, die über den Erfolg von Prozesseinführungen oft mehr entscheiden als die Methodik selbst.
Felix Häfner (dm-drogeriemarkt) und Stephan Müller zeigten, wie Prozessverantwortung im Arbeitsalltag wirklich lebendig wird.
Sabine Kaul vom Deutschen Krebsforschungszentrum und Thomas Urbaniak zeigten, wie Unterstützungsprozesse zu echten Enablern der Krebsforschung werden.
Katja Lehmann von NetCologne und Thorsten Cousin gingen der Frage nach, wie Prozesseffizienz vom internen Kostenfaktor zum strategischen Erfolgsfaktor wird.
Frauke Puttfarken und Anne Balderhaar beleuchteten, warum Resilienz das Fundament moderner Organisationsentwicklung ist. Unsere Partnerunternehmen rundeten den Kongress durch Vorträge und Einblicke in State-of-the-Art-Lösungen ab.
Erstmals live auf dem CPO: der BPM&O-Podcast „Happy Path„. Ein offenes Gespräch, das den richtigen Ton für den Abschluss des zweiten Tages setzte.
Zwei Tage, die nachwirken.
Der CPO2026 war kein Kongress, der fertige Antworten liefert. Er war einer, der die richtigen Fragen stellt und den Raum schafft, sie gemeinsam weiterzudenken. Die stärksten Impulse entstanden dabei nicht immer auf der Bühne, sondern beim Mittagessen, auf dem Weg zur nächsten Session, im Dachsalon am Abend.
Genau das macht den CPO aus. Und genau das ist der Grund, warum Köln jedes Jahr zum Treffpunkt der Branche wird.
Der CPO2027 kommt. Save the Date: 11. – 12. März 2027
Wir sehen uns in Köln.
Vielen Dank!
Ein herzliches Dankeschön an alle Aussteller:innen, Speaker und Teilnehmenden für diesen gelungenen und informativen Kongress sowie den spannenden Austausch! Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr – der Prozessmanagement-Kongress 2027 findet am 11. und 12. März statt. Bis dahin!
Sie haben Fragen zu unserem CPO? Sprechen Sie uns an!